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Hier geht es zurück zur
Ausstattung: Ausstattung.html.
Neben dem Ringpanzer und dem Schwert ist der Schild einer der
primären Ausrüstungsgegenstände. Im 11. jhd.
war die
mandelförmige Schildform vorherrschend, bekannt als sog.
Normannenschild.
Er bietet aufgrund seiner Form hervorragenden Schutz zu Pferd, wie auch
zu Fuß. Das Bild wurde im Louvre aufgenommen und zeigt eine
frühe Plastik eines normannischen Reiters.
Deutlich zu sehen:
Nasalhelm und Mandelschild.
Eine weitere Quelle ist
natürlich der Teppich von Bayeux. Eine gute Bildquelle
hierfür bietet die Bibliotheca Augustana.
Der von mir verwendete Schild
besteht aus mehreren Lagen verleimtem
Sperrholz, bespannt mit Leinen. Der Schildrand ist mit Schweinehaut als
Schutz bezogen. Die Bemalung erfolge mit Krapprot und
Weiß,
versiegelt mit Leinöl. Weiteres Material: Leder,
Hufnägel.
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Die
Vorderseite des Schildes.
Die Bemalung ist angelehnt an das Wappen der Bassenheimer Ritter (das
Wappen taucht im 12. jhd. erstmalig urkundlich erwähnt auf).
Eine Anlehnung findet sich auch oben in dem Bild vom Teppich von Bayeux.
Aufmerksame Beobachter werden dieses Wappen an vielen historischen
Plätzen in unserer Region wiederentdecken. Z.B. Burg
Ohlbrück, Ahnentafel der Burg Eltz, Bassenheimer Hof im
Mainzer
Landtag u.v.m...
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Die
Rückseite
Einfaches Kreuzband und Trageriemen. Dieser ist schon aufgrund des
Gewichts notwending. Zudem ist es recht einfach, den Schild damit auf
dem Rücken zu tragen.
Die Bemalung der Innenseite war ebenfalls recht unterschiedlich, eine
weiße Bemalung durchaus üblich.
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Tragen des Schildes
Auf dem Teppich von Bayeux finden wir unterschiedliche Trageweisen.
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Griff von oben.
Typisch für den Schild zu Pferd. Es wird entweder das Bein
gedeckt, oder wie in diesem Fall eine Lanze abgewehrt.
Ein gutes Beispiel, dass der Schild auch aktiv eingesetzt wird.
Es wird nicht deutlich, ob/wie der Trageriemen verwendet wird.
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Griff von unten,
Schild seitlich, Spitze zeigt nach hinten.
Auch hier ist der Trageriemen nicht klar sichtbar.
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Griff
seitlich, Spitze nach unten.
Typische Trageweise zu Fuß. Hier sind vor allem Schulter und
Kopf zu schützen. |
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Griff und Trageriemen
Dieses Bild des Goliath aus der Bibel von St. Etienne (Anfang 12. Jhd.)
zeigt sehr schön die Trageweise unterstützt durch den
Schulterriemen. |
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